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Artikel Tagged ‘Küche’

Küche – Gardinen

Kupferrohre in der KücheKupferrohre in der Küche Obwohl die Küche nun schon etwas länger stand und im täglichen Einsatz war, haben an den Fenstern noch die passenden Gardinen gefehlt. Auch hier hatten wir uns schon ein paar Lösungen im Kopf und waren uns noch unsicher, wie und was wir eigentlich machen wollen. Normale Holzstangen? Seile spannen? Wie befestigen? Da die Wände im Erdgeschoss mit Rigips beplankt wurden, wollte ich die Stangen auch auf keinen Fall dort befestigen. Man könnte zwar problemlos ins dahinterliegende Ziegelmauerwerk dübeln, aber wirklich perfekt und schön fand ich diese Lösung nicht. Die Alternative war die Befestigung an der Holzdecke, und diese habe ich dann auch gewählt.

Auch wollten wir keine 0815-Gardinenstangen kaufen und wollten etwas “besonderes”. Im örtlichen Großhandel kam ich dann auf die Idee, Kupferrohre als Vorhangstangen zu verwenden. Nach ein paar Überlegungen hatte ich schon einen groben Plan, mithilfe von T-Stücken (Fittings) die Stangen direkt an die Holzdecke zu hängen. Die Kupferrohre in der Küche nächste Frage war dann aber die Art der Verbindung. Üblicherweise würde man die Fittings heutzutage wohl verpressen. Nur hatte ich keine Möglichkeit, an das passende Presswerkzeug zu kommen. Installateure Kupferrohre in der Küche verleihen so etwas leider sehr ungern und die üblichen Werkzeugverleihe hatten kein Presswerkzeug im Sortiment. Die nächste Alternative war dann das Weichlöten. Doch auch nach mehreren Selbstversuchen fand ich die Lötstellen alles andere als schön und sauber. Auch hat sich das Kupfer leicht verfärbt. Also war ich auf der Suchen nach einer Alternative. Einen Splint? Eventuell verschrauben? Aber alles war weder simpel noch schön. Am Ende kam ich auf die Idee, die Fittings doch einfach zu verkleben. Nur mit was? Schnell war der Klebstoff gefunden, und zwar Epoxid. Doch auch hier war die Auswahl wieder riesig, in die engere Wahl fiel dann ein Klebstoff von Loctite Hysol 3473 und fischer fix it 2K Epoxid Klebstoff Metall 2K EF, welches ich bei meinem Großhändler günstig beziehen könnte. Aus diesem Grund wurde letzteres auch gekauft und verwendet und gleich getestet. Selbst mit Werkzeug konnte ich meine Testverbindung nicht lösen und die Fittings würden einer solchen Beanspruchung auch nie ausgesetzt.

Fischer Fix It 2K Epoxid Klebstoff Metall 2K EF Vorteil bei dem Klebstoff ist auch die einfache nachträgliche Anpassung. Man kann auch nach auftragen des Klebstoffes die Verbindungen noch verschieben. Der Kleber war nach rund 10 Minuten schon vorsichtig beanspruchbar und über Nacht war er bombenfest ausgehärtet. Insgesamt habe ich 3 komplette Tuben Kleber benötigt, man unterschätzt den Verbrauch irgendwie schnell.

Kupferrohre in der Küche Kupferrohre in der KücheUrsprünglich wollte ich die Rohre nur für die eigentlichen Gardinenstangen verwenden, am Ende habe ich aber auch den abgehängten Mittelblock damit ausgestattet. Im Gegensatz zu den Vorhangstangen, die mit je 2 Torxschrauben an der Holzdecke verschraubt sind, habe ich die “Zierstangen” “blind” verklebt. Dazu habe ich die Endkappen direkt an die Holzdecke verschraubt und dann die T-Stücke direkt daran verklebt. Ich kann die Stangen so zwar nichtmehr abschrauben, dies sollte aber auch nicht nötig sein. Notfalls müsste man die Halterungen gewaltsam entfernen und erneuern, aber dies ist eigentlich kein wirkliches Problem.

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Küche – Küchenkauf

Küche / Esszimmer Und schon stand die nächste Überlegung vor der Tür. Welche Möbel, Geräte, … wollen wir für die Küche? Ideen hat man ja immer viele, ursprünglich sollte es etwas selbstgemauertes werden. Die Idee war eigentlich simpel. Aus Ziegelstein kleine Mauern hochziehen und darauf die Arbeitsplatte. Darunter dann die Schränke bzw. “Öffnungen”. Nur fängt da schon die Problematik an. Zusätzliche Unterschränke dazwischen? Mit Türen? Oder doch Vorhänge? Was als Platte? Wie die Geräte verbauen?

Küche / Esszimmer Die nächste Überlegung war dann doch der Küchenkauf. Eine Ikeaküche sollte es ursprünglich werden. Also erstmal damit angefangen, selbst einen Plan aufzustellen. Schöne Schränke waren schnell gefunden, leider waren die Arbeitsplatten unpassend. Auch waren die Geräte nicht wirklich wie gewünscht. (Whirlpool)

Allein die kompletten Schränke für die Küche waren schon relativ teuer. Auch war die Bestellliste wirklich lange, und teilweise waren Kleinteile nicht lieferbar. So hätten z.B. Scharniere gefehlt, auch waren nicht alle Frontblenden verfügbar. Da macht die ganze Bestellung einfach keinen Spaß. Mit zusätzlich gekaufter Arbeitsplatte und günstig bestellten Siemens-Geräten kam die Küche / Esszimmer Küche schon auf knapp 8.500 EUR ohne Aufbau und Lieferung und weiterem Zubehör, wie z.B. Fächereinlagen oder Einlagen für die Schubladen. Auch haben wir bis jetzt nicht wirklich gute Erfahrung mit Nachbestellungen bei Ikea gemacht, so warten wir schon seit langem auf Regalbretter für ein gekauftes Regal….und werden seit 6 Monaten nur vertröstet. Zurücklegen ist auch nicht möglich, man kann maximal den Lagerbestand prüfen und dann schnell mal eben 88 km mit dem Auto fahren. Also war auch das nicht die richtige Wahl.

Auch waren uns die typischen Küchenstudios und Möbelhäuser zu teuer. Durch diverse Postings in Foren und Usenet kamen wir dann auf die Firma Marquardt Küchen. Das Angebot war günstiger als bei der Konkurrenz und die Abwicklung incl. Beratung war perfekt. Die Küche wurde nach mehreren Wochen dann wie gewünscht geliefert und aufgebaut. Auch nach dem Aufbau ist der Service immer noch spitze. So ging uns schon kurze Zeit nach dem Kauf unser Siemens Induktionskochfeld kaputt. Siemens hat das Kochfeld zwar ausgetauscht, der Mitarbeiter Küche / Esszimmer hatte aber keine Ahnung vom Verfugen (eingelassenes Kochfeld in Granitplatte). Servicemitarbeiter von Marquardt haben diese Aufgabe dann kurzfristig übernommen. Auch hat sich das Kochfeld nach ein paar Monaten leicht gesetzt, wahrscheinlich hat der Siemens Mitarbeiter die Haltestutzen nicht fest genug verschraubt. Auch jetzt kam wieder ein Mitarbeiter vorbei und hat dies korrigiert.

Hauptkritikpunkt bei Marquadt (im Internet) sind wohl die externen Servicefirmen. Für uns war die Montagefirma Schneider zuständig. Diese hat immer ordentliche Arbeit abgeliefert, die Mitarbeiter waren auch wirklich nett und freundlich.

Alles in allem also mehr als empfehlenswert :)

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Küche – Der Raum

Bis jetzt habe ich eigentlich gar nicht über unser Haus geschrieben, aus diesem Grund möchte ich nun mal mit dem Hauptthema anfangen, und zwar unserer Küche.

Hauptraum in unserem Haus war eigentlich schon immer unsere Küche incl. Esszimmer. Das Wohnzimmer war eher ein Rückzugspunkt am Abend, aber der Mittelpunkt (auch bei Besuch, Party, …) war immer das Esszimmer. Aus diesem Grund haben wir von Anfang an diese Räumlichkeit als Hauptbezugspunkt angesehen.

Esszimmer EG Der Raum befindet sich gleich in der Nähe der Haustür, quasi die erste Tür wenn man das Haus betritt. Dahinter befand sich ursprünglich ein kleiner länglicher Raum, in dem die Vorbesitzer ihr Esszimmer hatten. Eine Tür weiter befand sich die Küche, der Raum war etwa halb so gross wie das Esszimmer.

Blick Küche EG Da wir schon von unserem vorherigen Haus eine offene Küche gewohnt waren, haben wir diesen Wunsch auch in dem neuen Haus wieder umgesetzt.Die erste Tat war also das herausreißen der Zwischenwand. Da die Wand tragend war, wurde ein Stahlträger eingezogen. Zusätzlich wurde ein Teil der Wand stehen gelassen, um eine kleine Abstellkammer in die Küche zu integrieren. In diesem Raum befindet sich neben Waschmaschine und Wäschetrockner auch noch unser Kühlschrank und Regale zum aufbewahren von Getränken und Lebensmittel. Leider haben wir keinen Keller (ok, ein “Loch” haben wir), deshalb mussten Esszimmer wir irgendwo einen Platz dafür finden. Der eingezogene Stahlträger war alles andere als schön, auch brachte er weitere Probleme mit sich. So wollten wir mittig in der Küche (also zwischen beiden Räumen noch einen Küchenblock haben. Dummerweise befindet sich der Träger aber nicht mittig im Raum, deshalb habe ich den kompletten mittigen Raum abgehängt. So konnte ich zum einen den Stahlträger verstecken, zum anderen hatte ich Platz für die Abluftrohre, um später die Abzughaube für das Kochfeld montieren und verstecken zu können. Da wir im Obergeschoss mit normalen Deckenpaneelen gearbeitet haben, wünschten wir uns in der Küche diesmal echtes Holz. Obwohl der Raum relativ niedrig ist, war das imho die beste Wahl. Lasiert haben wir es zum einen in einem leichten Gelbton, den abgehängten Mittelblock in einem leichten blau. Die Randleisten habe ich ebenfalls in blau lasiert. Esszimmer

Für die Beleuchtung habe ich normale Halogenspots ausgewählt. Da die Kabellänge doch recht lange war und ich den Verkabelungsaufwand relativ gering halten wollte, habe ich Kabelklemmen gewählt, um die Lampen ohne durchtrennen der Leitung anschließen zu können. Dadurch hält sich der einzelne Widerstand in grenzen und auch bei längeren Leitungen gibt es kaum Leistungsabfall. Leider habe ich auch im Großhandel keine stärkeren Kabel finden können, am Ende habe ich normale Leitungen für Seilzugsysteme verbaut. Insgesamt funktioniert alles problemlos, die Transformatoren (4 Stück) stehen im Nebenraum. Dadurch hatte ich auch genug Platz für konventionelle Trafos. Diese lassen sich auch prima mit den verbauten Eltako “Stromstossdimmern” dimmen, eventuelles “brummen” hört man dank des anderen Raumes nicht.

Die Abzughaube fehlt zum jetzigen Zeitpunkt leider noch, doch auch da werde ich etwas eigenes verbauen. Noch fehlen die passende Ideen für eine abgehängte “Absaugplatte”, die ich mit 2 Rohren (Kamin) an die Decke führen möchte.

Für den Boden wurden große Fliesen gewählt, die optisch ein wenig historisch aussehen sollten. Die Wände bekamen einen üblichen Rauputz verpasst.

Der Raum war also soweit fertig und die Küche konnte endlich kommen.

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