Archiv

Artikel Tagged ‘eBay’

Paypal Schmaypal

Obwohl ich regelmäßig per Paypal bezahle gehöre ich nicht gerade zu den Freunden dieses Dienstes. Ich hatte bis heute zwar noch keine Probleme mit Paypal, aber vielen anderen Benutzern scheint es da anders zu gehen, doch darauf will ich jetzt nicht eingehen.

Für mich haben bis heute die Vorteile überwogen, schließlich ist der Geldbetrag sofort beim Empfänger und die Ware kann ausgeliefert werden. Diesen Vorteil habe ich vorallem bei eBay zu schätzen gelernt und Probleme hatte ich eigentlich nie.

Und genau dies hatte ich diesen Samstag wieder vor. Unser Katzenfutter wurde knapp und ich musste dringend für Futternachschub sorgen, also habe ich wie immer Katzenfutter bestellt und die Ware (wie immer) direkt mit Paypal bezahlt. Normalerweise hätte der Empfänger sein Geld sofort bekommen, doch nicht dieses mal:

Paypal

Toll, genau diese Meldung steht immer noch da. Nur wieso? Bis jetzt wurden Zahlungen immer sofort gebucht. Stehe ich plötzlich auf der “roten Liste”? Eine Überweisung wäre wahrscheinlich schon längst angekommen. Mal gespannt wann der Empfänger das Geld bekommen hat, doch in der Zwischenzeit musste ich auf anderen Weg für Futternachschub sorgen.

DANKE PAYPAL!

KategorienComputer, Internet

Kurzes Hermes Update

30. December 2008 Matthias Pannek 1 Kommentar

Lang lang ist es her, als ich am 18. November in diesem Jahr eine Festplatte bei eBay ersteigert habe. Der Kaufpreis war günstig und als Versandkosten wurden 6,90 EUR angegeben. Auch war im kleingedruckten von DHL die Rede, also habe ich die Ware gleich per Sofortkauf gekauft und per Paypal bezahlt. Noch am gleichen Tag ging das Paket auf die Reise, leider mit Hermes und nicht mit DHL. Doch leider wollte sich an den nächsten Tagen kein Götterbote bei mir melden. Immerhin konnte ich den Verlauf per Trackingcode verfolgen. Am 24. November um 11:43 wurde das Paket dann auch endlich zugestellt, zumindest konnte ich dies auf der Webseite nachlesen. Leider aber nicht bei mir, auch mein Nachbar hatte kein Paket. Die Trackingseite verrät leider gar keine nutzbaren Informationen, also habe ich (wie schon geschrieben) direkt per eMail nachgefragt. Immerhin bekam ich die Information, keine genauen Information zu bekommen, ich soll mich doch an den Absender wenden. Man konnte mir lediglich den Namen des Empfänger nennen, doch leider ist mir keine Person mit diesem Namen bekannt, auch steht an keinem Haus unserer Nachbarn etwas davon, auch kennt ihn keiner den ich fragen konnte. Das Telefonbuch hat den Namen auch noch nicht gehört, toll!
Hermes hat auch bei erneuter Nachfrage keine Hilfe geleistet, ich soll mich an den Versender wenden. Dieser hat mittlerweile von Hermes den Abliefernachweis angefordert, doch dank Feiertage bis heute keine Antwort.
Irgendwie toll, seit 18. November auf ein Paket zu warten welches am 24. November irgendwo zugestellt wurde…

Zumindest erwarte ich die Ware nichtmehr dringend, ich habe mittlerweile auf anderen Weg eine Festplatte bestellt, diese War dann auch wirklich am nächsten Tag bei mir, dank DHL. Mal schauen wie die Geschichte weitergeht :)

KategorienAllgemein

Hermes und der Kundensupport

28. November 2008 Matthias Pannek Keine Kommentare

Tja, wieder mal hat mir ein eBay-Verkäufer etwas per Hermes gesendet, leider war ich so naiv und dachte bei 6,90 EUR Versandkosten an DHL :(

Nach 7 Tagen war die Sendung immer noch nicht angekommen, seltsamerweise wurde die Sendung am 7. Tag aber “angeblich” zugestellt. Also wollte ich zuerst einmal bei Hermes anfragen. Leider besitzt Hermes keine günstige Rufnummer und 60 Cent/Minute waren mir zu viel, deshalb habe ich per Mail angefragt. 24 Stunden später kam auch schon die Antwort, die Sendung wurde um 11:44 Uhr einem Herrn XY zugestellt. Mehr kann man mir nicht sagen, ich soll doch auf den Internetauftritt meines Versandhauses schauen, notfalls auch direkt beim Versender anfragen. Super. Den Namen des Empfängers habe ich noch nie gehört, auch steht er nicht im Telefonbuch.

Also gleich mal bei meinem “Versender” angefragt, der gab mir exakt die gleiche Information wie der Hermes Kundensupport, aber keine Adresse. Toll!

DHL teilt einem sofort die Anschrift und den Namen mit, direkt, ohne Umweg…..

Mal abwarten was sich da noch ergibt…

KategorienAllgemein

Hermes Versand…

24. November 2008 Matthias Pannek 2 Kommentare

Ich verkaufe schon seit langer Zeit bei Ebay ungenutzte und gebrauchte Dinge und versende seit Anfang an mit DHL und/oder Deutsche Post. Die für ein Paket bei DHL entstehenden Kosten betragen in 99,9% der Fälle bei mir 5,90 EUR, mehr als 10kg versende ich selten. Ein Päckchen kostet 3,90 EUR, ist aber nicht versichert. Anbieten tu ich beides, die meisten wählen jedoch den Versand als Paket (ok, ist auch die Standardauswahl). Kleinere (und günstigere) Artikel versende ich selbstverständlich auch als Brief/Warensendung.

Doch immer wieder kommt mal wieder eine Mail, wieso ich denn nicht per Hermes versenden könnte bzw. wieso meine Versandkosten so “unverschämt” hoch seien, weil bei Hermes ein Paket ja “nur” 4,10 EUR kostet, also ganze 1,80 EUR (180 Cent!) weniger. Teilweise sind die Anfragen auch richtig unfreundlich, als würde ich mich an den Versandkosten (die ich übrigens 1:1 weitergebe ohne Verpackungskosten) bereichern.

Aber meine Argumentation ist einfach. Ich habe durchwegs schlechte Erfahrung mit Hermes gemacht. Für mich als Verkäufer ist die ganze Abwicklung umständlicher. Zum einen muss ich zu einem Paketshop fahren (Umweg), dann muss ich dort meist in Bar bezahlen (also erstmal Geld abheben) und dann muss ich im Laden teilweise noch warten bis jemand für mich Zeit hat. Bei DHL werden die Pakete kostenlos abgeholt (ab 4 Sendungen) und ich kann sie Online bezahlen, muss morgens also nichtmal zuhause sein. Alternativ kann ich das Paket auch direkt abgeben oder an der Packstation abliefern.

Als Käufer habe ich ebenfalls nur schlechte Erfahrung gemacht und sehe in der Beförderung für mich selbst nur Nachteile. Aus diesem Grund meide ich bei Ebay auch jeden Verkäufer der mit Hermes versendet, leider erkennt man es nicht immer.

Pakete zu mir haben eine durchschnittliche Laufzeit zwischen 6-10 Tagen, bei DHL hat man das Paket meist schon am nächsten Tag. Diese Laufzeit hatte ich sowohl hier nach Gesees als auch in Bayreuth, am Standort sollte es also nicht liegen. Dann liegen die Pakete oft einfach vor der Haustür (ohne Unterschrift) oder das Paket kam gar nicht, weil der Fahrer zu seltsamen Zeiten probiert hat es zuzustellen. Bei DHL kommt der Fahrer täglich vormittag fast zur gleichen Zeit, wenn ich nicht zuhause bin kann er das Paket a) dem Nachbarn geben, b) in die Garage stellen (Garagenvertrag) oder c) in die Packstation liefern. Ok, Nachbar würde Hermes wohl auch machen, hat er hier aber nicht einmal versucht. Der DHL-Fahrer hat auch am Land einen Lieferwagen und keinen privaten PKW wie bei Hermes. Bei den typischen Hermes-Fahrern liegen die Pakete auf der Rückbank, Beifahrersitz und im Kofferraum verstreut und stinken meist nach Rauch und Fahrer, und die Person die dann vor der Tür steht weckt meist auch kein Vertrauen…

Eventuell mach ich ja irgendwann mal gute Erfahrungen, aber ich seh nicht ein, einen für mich drittklassigen Lieferdienst zu Nutzen, wenn ich ihn selbst nicht nutzen möchte =)

Bei DHL kamen bis jetzt alle Pakete heil an, von mehreren hundert Päckchen kam genau eines nicht an. Klar, es kostet ein wenig mehr, wobei sich das bei grösseren Paketen schnell relativiert. Ein Weinkarton mit 0-10 kg Inhalt kostet bei DHL 5,90 EUR und bei Hermes 6,10 EUR. Und das ist meine typische Versandgröße.

KategorienAllgemein

Deutsche Telekom und die Callcenter

Die liebe Deutsche Telekom war in letzter Zeit ja immer wieder wegen Callcenter-Schließungen in den Medien. Eigentlich hatte ich bis jetzt meistens brauchbare Mitarbeiter am Telefon, aber teilweise war von Fachwissen nichts zu merken. Trotzdem gibt es immerhin noch einen brauchbaren menschlichen Support, also keine Textbausteinwerfer wie eBay. Trotzdem hatte ich diesmal das erste mal Kontakt mit einem Sprachcomputer der Telekom.

Hier der Anruf auf meinem Mobiltelefon, welchen ich erst heute auf meiner Mailbox gefunden habe:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Erschreckend irgendwie, die paar Wörter hätte einem auch ein Mensch erzählen können, vorallem könnte man darauf reagieren und sagen “Termin passt nicht”…

KategorienAllgemein

eBay oder nicht eBay…

Tja, da zweifelt man langsam mal wieder an eBay.

Seit 1999 bin ich jetzt schon Mitglied bei eBay und habe die letzten Jahre immer wieder mal ein paar Teile gekauft und auch verkauft. Vor allem in den letzten Monaten habe ich damit begonnen unseren Dachboden aufzuräumen und alles mögliche zu verkaufen. Der Vorteil bei eBay ist nun mal die recht große Zielgruppe. Man bekommt wirklich alles los. Über Gegenstände die ich als Müll betrachte freuen sich andere tierisch und zahlen sogar dafür, wieso also nicht. Umgekehrt bekommt man wirklich alles her, also auch Dinge die nicht Mainstream sind.

Im Prinzip spricht also alles für eBay.

Dagegen sprechen leider auch ein paar Dinge.

Unter anderem die relativ hohen eBay Gebühren. Immerhin lohnt sich seit der letzten Gebührenänderung der Verkauf von günstigen Gegenständen und man kann auch mal Dinge testweise einstellen, die man eventuell gar nicht erst verkauft hätte. Damit kann ich noch problemlos leben.

Leider scheint eBay den Verkäufern weitere Steine in den Weg zu legen. Verkäufer dürfen demnächst keine negativen Bewertungen mehr abgeben. Ein Schritt der gegen Rachebewertungen helfen soll, im Prinzip tut er das ja auch. Wobei man alles auch aus einer anderen Sicht betrachten kann. Viele Käufer sind der Meinung ihre Pflicht sei mit der Zahlung des Artikels erfüllt und der Verkäufer hat (in diesem Moment) schon seine positive Bewertung abzugeben, schließlich wurde der Artikel pünktlich bezahlt.

Tjo, da bin ich mittlerweile leider ganz anderer Meinung.

Es gibt leider Käufer die nach Erhalt der Ware doch nicht so wirklich zufrieden sind. Ich sehe kein Problem darin wenn es z.B. ein Missverständnis war. Eventuell hat der Käufer ja etwas falsch verstanden oder etwas überlesen. Dagegen sag ich auch gar nichts. Oder aber ich (als Verkäufer) habe eventuell ein Detail übersehen, ich bin schließlich auch nur ein Mensch und auch kein Fachmann in jedem Bereich. Bis jetzt habe ich noch jeden Artikel zurückgenommen, falls es wirklich mal Probleme gab. Leider scheint es Mitglieder zu geben die gar nicht erst auf die Idee kommen sich normal mit mir zu Unterhalten, nein…wieso auch. Da kommt schon mal eine eMail mit bösen Androhungen und Beschuldigungen und natürlich gleich die Drohung mich deswegen negativ zu bewerten. Mann, wieso nicht einfach mal normal anfragen….aber zwischenmenschliche Beziehungen scheinen für viele gar nicht erst in Frage zu kommen. Oder man bewertet halt gleich negativ….ist mir zum Glück noch nicht passiert, aber eventuell gerade deshalb weil man ja selbst noch seine Gegenbewertung abgeben könnte, also wieder das Thema “Rachebewertung”. Aber so hat man zumindest einen Sicherheitsbuffer gegen genau solche Leute :(
Ich bin jetzt schon gespannt wie es läuft nach Änderung des Bewertungssystems…

Ausserdem das große Thema Paypalzwang

Gestartet wurde mit dem Zwang beim Verkauf von iPhones. Mittlerweile scheint es auch noch andere Kategorien geben wo Paypal “gewünscht” wird, soweit ich weiss teilweise auch bei Softwarelizenzen.
Doch nun plant eBay die Pflicht auch für schlechte Verkäufer.
Im Ausland scheint eBay dies ja schon komplett eingeführt zu haben, z.B. in Australien.

Im Prinzip würde ja nichts dagegen sprechen, wenn ich a) tatsächliche Sicherheit hätte und b) eBay nicht doppelte Gebühren kassieren würde.

Tjo….was soll ich nur dazu sagen :(

KategorienAllgemein, Computer